02.06.2010, 19:05
Ein Österreicher auf den man mal endlich stolz sein kann (:
Und er spielt mit Rob in einem Film. WfE wird dadurch wohl zu meinem neuen Lieblingsfilm.
Waltz ist doch ein Genie. Oder was meint ihr?
Interviews mit ihm sind immer extremst inetressant. *hehe*
vom moderator zugefügt: text by wikipedia
Christoph Waltz (* 4. Oktober 1956 in Wien-Grinzing, Österreich) ist ein deutsch-österreichischer Schauspieler. Im deutschen Sprachraum ist er seit Jahren ein vielbeschäftigter Theater- und Fernsehschauspieler. International bekannt wurde er 2009 in der Rolle des SS-Standartenführers Hans Landa in Quentin Tarantinos Film Inglourious Basterds. 2010 wurde er dafür mit dem Bambi ausgezeichnet, und erhielt den Oscar sowie den Golden Globe als „Bester Nebendarsteller“.
Waltz ist der Sohn des Bühnen- und Kostümbildnerehepaares Johannes Waltz und Elisabeth Urbancic. Er entstammt einer Theaterfamilie: bereits seine Urgroßeltern waren am Theater tätig.
Als Schüler besuchte er das Theresianum im Wiener Gemeindebezirk Wieden und das Gymnasium Billrothstraße in seinem Heimatbezirk Döbling, wo er auch maturierte. Später studierte er Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar und am Lee Strasberg Theatre Institute in New York. 1977 stand er erstmals in seiner Heimatstadt auf der Theaterbühne. Es folgten Theater-Engagements in Zürich und Köln, er spielte außerdem in Frankfurt am Main, Hamburg, Salzburg und Wien. 1982 erhielt er den renommierten O.E. Hasse-Preis. Seit Ende der 1970er Jahre wirkte er in zahlreichen Fernseh- und auch Kinofilmen mit und übernahm Episodenrollen in den Krimiserien Tatort, Derrick, Der Alte, Schimanski, Kommissar Rex, Polizeiruf 110, Rosa Roth, Unter Verdacht, Der letzte Zeuge, SOKO Rhein-Main und Stolberg.
Waltz spielt zumeist ambivalente, abgründige Charaktere, die nach außen eine bürgerliche Fassade wahren, oder verkörpert den Typus des Labilen mit Hang zur Melancholie und geplagt von Selbstzweifeln.
Obwohl er in der Vergangenheit überwiegend fürs Fernsehen arbeitete, stand Waltz immer wieder auch für internationale Produktionen vor der Kamera, drehte fürs französische, australische und britische Fernsehen. Anfang der 1990er Jahre spielte er neben Ian Richardson in der Miniserie Der große Reibach (The Gravy Train, The Gravy Train Goes East), einer Politsatire um die Brüsseler Bürokratie in Zeiten neu aufbrechender Absatzmärkte in Osteuropa, den jungen EU-Beamten Dorfmann, der sich mit Verve und großem Idealismus den Herausforderungen seiner neuen Tätigkeit stellt. In Krzysztof Zanussis Film Leben für Leben über den Minoritenpater Maximilian Kolbe verkörperte Waltz 1991 einen entflohenen KZ-Häftling, der mit Schuldgefühlen kämpft. Mit Die Farbe des Lebens (Our God's Brother) folgte 1997 eine weitere Zusammenarbeit mit dem polnischen Regisseur. 1993 übernahm Waltz in Tom Toelles Historien-Zweiteiler König der letzten Tage den Part des Wiedertäufers Jan van Leiden. 1995 gehörte er zur Darstellerriege der international besetzten Fernsehproduktion Katharina die Große mit Catherine Zeta-Jones in der Titelrolle. Einem breiteren Publikum bekannt wurde er zunächst als Roy Black in der Verfilmung von dessen Lebensgeschichte und, ebenfalls unter der Regie Peter Keglevics, in der Rolle des gewieften wie skrupellosen Entführers in Der Tanz mit dem Teufel – Die Entführung des Richard Oetker.
Für seine darstellerische Leistung in Du bist nicht allein – Die Roy Black Story wurde er 1996 mit einem Sonderpreis bei den Baden-Badener Tagen des Fernsehspiels und 1997 mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2002 erhielt er gemeinsam mit Regisseur Peter Keglevic und den Schauspieler-Kollegen Sebastian Koch und Tobias Moretti für die Verfilmung der Entführung des Industriellensohns Richard Oetker, Der Tanz mit dem Teufel, den Adolf-Grimme-Preis.
Sein komödiantisches Talent zeigte Waltz unter anderem als frustrierter Romanautor in Marc Rothemunds Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit und als gelangweilter Außendienstmitarbeiter in der schwarzen Komödie Dienstreise – Was für eine Nacht, für die er 2004 mit Regisseur Stephan Wagner und Armin Rohde erneut mit einem Grimme-Preis bedacht wurde.
Im Jahr 2000 führte Waltz erstmals selbst Regie bei dem Fernsehfilm Wenn man sich traut, dessen Drehbuch er auch mitverfasste.
Für die Rolle des SS-Standartenführers Hans Landa in Quentin Tarantinos Film Inglourious Basterds erhielt Waltz 2009 und 2010 über ein Dutzend Auszeichnungen als Bester Nebendarsteller, darunter den Golden Globe Award, den Screen Actors Guild Award, den britischen BAFTA Award und den Oscar. Damit wurde 48 Jahre nach Maximilian Schell, der 1962 den Oscar als Bester Hauptdarsteller für Das Urteil von Nürnberg gewann, erstmals wieder ein deutschsprachiger Schauspieler von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences geehrt. Bereits im Mai 2009 war Waltz mit dem Preis für den besten Darsteller bei den 62. Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet worden.
Nach dem Erfolg von Inglourious Basterds wurde der Schauspieler für weitere US-Produktionen verpflichtet. In der Comic-Verfilmung The Green Hornet, die im Januar 2011 in den deutschsprachigen Kinos anlaufen soll, übernimmt Waltz die Rolle des Bösewichts Chudnofsky. Zudem ist er für eine Rolle in der Film-Adaption des Romans Water for Elephants vorgesehen, in der er den Ehemann von Reese Witherspoon spielen soll.
Und er spielt mit Rob in einem Film. WfE wird dadurch wohl zu meinem neuen Lieblingsfilm.
Waltz ist doch ein Genie. Oder was meint ihr?
Interviews mit ihm sind immer extremst inetressant. *hehe*
vom moderator zugefügt: text by wikipedia
Christoph Waltz (* 4. Oktober 1956 in Wien-Grinzing, Österreich) ist ein deutsch-österreichischer Schauspieler. Im deutschen Sprachraum ist er seit Jahren ein vielbeschäftigter Theater- und Fernsehschauspieler. International bekannt wurde er 2009 in der Rolle des SS-Standartenführers Hans Landa in Quentin Tarantinos Film Inglourious Basterds. 2010 wurde er dafür mit dem Bambi ausgezeichnet, und erhielt den Oscar sowie den Golden Globe als „Bester Nebendarsteller“.
Waltz ist der Sohn des Bühnen- und Kostümbildnerehepaares Johannes Waltz und Elisabeth Urbancic. Er entstammt einer Theaterfamilie: bereits seine Urgroßeltern waren am Theater tätig.
Als Schüler besuchte er das Theresianum im Wiener Gemeindebezirk Wieden und das Gymnasium Billrothstraße in seinem Heimatbezirk Döbling, wo er auch maturierte. Später studierte er Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar und am Lee Strasberg Theatre Institute in New York. 1977 stand er erstmals in seiner Heimatstadt auf der Theaterbühne. Es folgten Theater-Engagements in Zürich und Köln, er spielte außerdem in Frankfurt am Main, Hamburg, Salzburg und Wien. 1982 erhielt er den renommierten O.E. Hasse-Preis. Seit Ende der 1970er Jahre wirkte er in zahlreichen Fernseh- und auch Kinofilmen mit und übernahm Episodenrollen in den Krimiserien Tatort, Derrick, Der Alte, Schimanski, Kommissar Rex, Polizeiruf 110, Rosa Roth, Unter Verdacht, Der letzte Zeuge, SOKO Rhein-Main und Stolberg.
Waltz spielt zumeist ambivalente, abgründige Charaktere, die nach außen eine bürgerliche Fassade wahren, oder verkörpert den Typus des Labilen mit Hang zur Melancholie und geplagt von Selbstzweifeln.
Obwohl er in der Vergangenheit überwiegend fürs Fernsehen arbeitete, stand Waltz immer wieder auch für internationale Produktionen vor der Kamera, drehte fürs französische, australische und britische Fernsehen. Anfang der 1990er Jahre spielte er neben Ian Richardson in der Miniserie Der große Reibach (The Gravy Train, The Gravy Train Goes East), einer Politsatire um die Brüsseler Bürokratie in Zeiten neu aufbrechender Absatzmärkte in Osteuropa, den jungen EU-Beamten Dorfmann, der sich mit Verve und großem Idealismus den Herausforderungen seiner neuen Tätigkeit stellt. In Krzysztof Zanussis Film Leben für Leben über den Minoritenpater Maximilian Kolbe verkörperte Waltz 1991 einen entflohenen KZ-Häftling, der mit Schuldgefühlen kämpft. Mit Die Farbe des Lebens (Our God's Brother) folgte 1997 eine weitere Zusammenarbeit mit dem polnischen Regisseur. 1993 übernahm Waltz in Tom Toelles Historien-Zweiteiler König der letzten Tage den Part des Wiedertäufers Jan van Leiden. 1995 gehörte er zur Darstellerriege der international besetzten Fernsehproduktion Katharina die Große mit Catherine Zeta-Jones in der Titelrolle. Einem breiteren Publikum bekannt wurde er zunächst als Roy Black in der Verfilmung von dessen Lebensgeschichte und, ebenfalls unter der Regie Peter Keglevics, in der Rolle des gewieften wie skrupellosen Entführers in Der Tanz mit dem Teufel – Die Entführung des Richard Oetker.
Für seine darstellerische Leistung in Du bist nicht allein – Die Roy Black Story wurde er 1996 mit einem Sonderpreis bei den Baden-Badener Tagen des Fernsehspiels und 1997 mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2002 erhielt er gemeinsam mit Regisseur Peter Keglevic und den Schauspieler-Kollegen Sebastian Koch und Tobias Moretti für die Verfilmung der Entführung des Industriellensohns Richard Oetker, Der Tanz mit dem Teufel, den Adolf-Grimme-Preis.
Sein komödiantisches Talent zeigte Waltz unter anderem als frustrierter Romanautor in Marc Rothemunds Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit und als gelangweilter Außendienstmitarbeiter in der schwarzen Komödie Dienstreise – Was für eine Nacht, für die er 2004 mit Regisseur Stephan Wagner und Armin Rohde erneut mit einem Grimme-Preis bedacht wurde.
Im Jahr 2000 führte Waltz erstmals selbst Regie bei dem Fernsehfilm Wenn man sich traut, dessen Drehbuch er auch mitverfasste.
Für die Rolle des SS-Standartenführers Hans Landa in Quentin Tarantinos Film Inglourious Basterds erhielt Waltz 2009 und 2010 über ein Dutzend Auszeichnungen als Bester Nebendarsteller, darunter den Golden Globe Award, den Screen Actors Guild Award, den britischen BAFTA Award und den Oscar. Damit wurde 48 Jahre nach Maximilian Schell, der 1962 den Oscar als Bester Hauptdarsteller für Das Urteil von Nürnberg gewann, erstmals wieder ein deutschsprachiger Schauspieler von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences geehrt. Bereits im Mai 2009 war Waltz mit dem Preis für den besten Darsteller bei den 62. Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet worden.
Nach dem Erfolg von Inglourious Basterds wurde der Schauspieler für weitere US-Produktionen verpflichtet. In der Comic-Verfilmung The Green Hornet, die im Januar 2011 in den deutschsprachigen Kinos anlaufen soll, übernimmt Waltz die Rolle des Bösewichts Chudnofsky. Zudem ist er für eine Rolle in der Film-Adaption des Romans Water for Elephants vorgesehen, in der er den Ehemann von Reese Witherspoon spielen soll.

, finde auch, er ist ein ganz ausgezeichneter Schauspieler und genau richtig für die Rolle des August besetzt