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The Bad Mother´s Handbook


Original-Titel: The Bad Mother´s Handbook
Deutscher Titel: Das Handbuch für Rabenmütter

TV-Premiere UK: 19. Februar 2007
TV-Premiere Deutschland: nicht erschienen

Regisseur: Robin Sheppard
Länge: ca. 90 Minuten

Darsteller:
Karen Cooper − Catherine Tate
Charlie Cooper − Holly Grainger
Nancy Hesketh − Anne Reid
Steve Cooper − Steve John Shepherd
Daniel Gale − Robert Pattinson
Leo Fairbrother − Steve Pemberton
Paul Bentham − Oliver Lee
Dr. Gale − Pip Torrens
Sandra Gale − Caroline Harding
uvm.

Offizielle Filmseite:
Internet Movie Database: http://www.imdb.com/title/tt0909010/

Zusammenfassung:

Inhaltsangabe
Die Verfilmung des Bestsellers von Kate Long erzählt die Geschichte von der geschiedenen Karen (Catherine Tate), ihrer siebzehnjährigen Tochter Charlie (Holly Grainger)und Karens Mutter Nan (Anne Reid). Bei Charlies Geburt war Karen selbst noch ein Teenager und sie wird das Gefühl nicht los, dass sie durch ihre frühe Schwangerschaft etwas im Leben verpasst hat. Sie muss auf ihre Mutter aufpassen, die unter Alzheimer leidet, und gleichzeitig dafür sorgen, dass ihre Tochter sich nicht die Chancen auf ein gutes Studium verbaut. Ihre Tochter scheint sehr ehrgeizig zu sein und auch beruflich könnte es bei Karen nicht besser laufe, da sie ein verlockendes Jobangebot in Paris bekommt. Doch sie wird durch die aktuelle Situation davon abgehalten, ihr Jobangebot anzunehmen, da sie ihre Tochter und ihre Mutter nicht alleine lassen kann. Sie will den Job in Paris unbedingt annehmen und hofft, dass sich ihre Familie und ihr Ex-Mann Steven für sie zusammenreisen. Bei den Reisevorbereitungen entdeckt ihre Tochter Karens Geburtsurkunde und es kommt heraus, dass Karen adoptiert wurde! Sämtliche Versuche, mit ihrer Mutter darüber zu reden schlagenm bedingt durch Nans Alzheimer, fehl und Karen flüchtet sich in eine Affäre mit ihrem Chef Leo. Gleichzeitig macht Charlies erster richtiger Freund Schluss und sie bekommt die Aufgabe, nach dem neuen Mitschüler, Daniel Gale (Robert Pattinson), zu schauen. Dieser erweist sich als sehr schusselig und sonderbar, aber hoch intelligent und sehr liebevoll. Daniel verliebt sich Hals über Kopf in Charlie, als diese erfährt, dass sie von ihrem Ex-Freund ungewollt schwanger geworden ist. Daniel wird zu Charlies größter Stütze, während ihre Mutter ihre leibliche Mutter sucht und, schockiert von der Schwangerschaft ihrer Tochter, mitteilt, dass sie Charlie eigentlich auch nicht behalten wollte. Nana war diejenige, die ihre Tochter dazu gebracht hat, das Baby zu behalten, und so unterstützt sie ebenfalls ihre Enkelin und stärkt ihr den Rücken. Nachdem Charlie ihre Prüfungen mit lauter Einsen besteht, ist ihre Mutter noch mehr davon überzeugt, dass sie ihr Leben für ihr Baby wegwirft, da sie durchaus Chancen auf eine gute, berufliche Zukunft hat. Inzwischen bekommt Karen die Nachricht, dass ihre Mutter ausfindig gemacht wurde und sie macht ein Treffen mit ihr aus. Ihre Mutter erweist sich als ehemaliger Häftling und als extrem herzlos und schickt ihre Tochter weg. Währenddessen setzen bei Charlie die Wehen ein und Karen macht sicht auf den Weg ins Krankenhaus, doch ihr geht das Benzin aus. Leo kommt ihr zur Rettung und bringt sie rechzeitig ins Krankenhaus und Charlie bringt einen gesunden Jungen auf die Welt, den sie nach ihrem Großvater Will benennt. Das Glück hält nicht lange an. Nan erleidet einen schweren Schlaganfall und muss rund um die Uhr betreut werden. Karen will sie unter allen Umständen mit sich nach Hause nehmen und sich um ihre Adoptivmutter kümmern. Auf ihrer Überraschungsgeburtstagsparty kommen Charlie plötzlich Zweifel, ob sie richtig gehandelt hat und ob sie eine gute Mutter für ihren kleinen Sohn sein kann. Karen bestärkt sie darin und versichert ihr, dass sie eine wunderbare Mutter ist. Am Ende küssen sich Daniel und Charlie auf der Party.

Kritik
Ohne Hollywood-Glamour wird hier die Geschichte dreier einzigartiger Frauen erzählt. Eine Geschichte mitten aus den Leben einer gegriffen. Der Film ist sehr mitreisend und spannend gestaltet, und doch ist er teilweise etwas langweilig und unspektakulär, da die Handlung eigentlich vorweggenommen wird. Die Entwicklung der Beziehungen innerhalb der Familie ist sehr interessant zu beobachten, da sie erst nach vielen Rückschlägen richtig zueinander findet. Zu einem gelungenen Film mit dem gewissen Etwas hilft hier die Rolle des Daniel Gale, der von Robert Pattinson verkörpert wird. Seine schauspielerische Leistung erstaunt, da er diesen unbeholfenen, schusseligen Außenseiter so verkörpert, dass man in einfach lieben muss. Nicht jeder kann eine solche, weniger beliebte Rolle übernehmen und gleichzeitig Haltung bewahren. Der Film ist kein Meisterwerk, aber es lohnt sich auf jeden Fall, ihn sich einmal anzusehen, auch wenn man ihn wahrscheinlich nicht unbedingt ein zweites Mal sehen möchte.