INT: ...Mein erster Gast spielt den grübelnden Vampir Edward Cullen in den enorm erfolgreichen Filmen „Twilight“ und „New Moon“. Die „Twilight-Saga: Eclipse" läuft am Mittwoch, den 30. Juni an. Bitte begrüßen sie Robert Pattinson. Robert betritt unter Applaus und Gekreische winkend das Studio. Beide begrüßen sich und setzen sich hin.
INT: Schön dich zu sehen, mein Freund.
ROB: Wow! (freut sich sichtlich über den Applaus)
INT: Sie haben tagelang campiert. Yeah!
ROB: Yeah. (nervös) Dieser Raum hat einen guten Hall. (lacht)
INT: Ja genau (nickt).
INT: Nun weißt du, ich hatte ein nettes Gespräch mit deinen Leuten hinter der Bühne, deine Mutter und ich. Ich mag es immer, wenn Berühmtheiten ihre Eltern mitbringen, weil ich es immer sehr mag, die Eltern zu treffen. Und dein Vater und ich haben viele Gemeinsamkeiten. Er ist auch ein alter Auto-Freak. Wir hatten ein gutes Gespräch.
ROB: Oh yeah?
INT: Oh yeah. Es war großartig.
ROB: Hast du, hast du irgendwelche Geheimnisse herausgefunden?
INT: Einige gute sogar. (Rob lacht) Wie bewältigen sie all das (Robs Ruhm)? Gehen sie gut damit um?
ROB: Ähm (schaut ins Publikum), wo sitzen sie?
INT: Sie sitzen gleich dort drüben. (Robs Eltern im Publikum werden eingeblendet; Applaus)
ROB: Yeah, ich meine. Ich denke, dass sie schon gut damit umgehen. (an seine Eltern gewandt) Geht ihr gut damit um? (Eltern nicken) Yeah? (lacht)
INT: Glauben sie alles…Wenn sie die Boulevardblätter aufschlagen und sie sehen, dass du ein außerirdisches Kind oder so eine Sache hast (Publikum lacht), tendieren sie dazu, diese Art von Sachen zu glauben?
ROB: (atmet hörbar aus) Ich glaube, sie taten es.
INT: Yeah.
ROB: Ich denke, ich denke, nun vielleicht nicht das außerirdische Kind (grinst), aber ich glaube, yeah…Ich glaube, jetzt nicht mehr. Ich meine, yeah.
INT: Yeah. Und würden sie dich anrufen und sagen: „Was ist das hier, was wir gelesen haben?“ Musst du dann anfangen es zu erklären?
ROB: Yeah manchmal. Es kommt auf die Quelle an. Einige Quellen sind zuverlässiger, als andere. Ich denke, wie die Magazine, die meine Mutter gelesen hat (schaut zu seinen Eltern) bevor, bevor ich dann irgendwie begann, darin zu erscheinen. Nun, sie ist die Käuferin, sie glaubt denen. Auch keinen neuen (Magazinen).
INT: Auch keinen neuen (Magazinen). In Ordnung. Irgendwelche Neuigkeiten über dich.
ROB: Wenn es in einem steht - ich will jetzt kein einzelnes Magazin nennen (Rob lacht) - und dann irgendwo geschrieben steht, dann sagt sie (mit verstellter Stimme): „Nein, es ist bestimmt, bestimmt richtig. Ich kaufe das Magazin schon seit Jahren. Ich habe ein Abo“. (lachen)
INT: Ich weiß. Meine Mutter hat mich angerufen und sagt: „Weißt du, du bist so egoistisch.“ Und ich…weißt du, wir haben eine Wasserknappheit, und es wurde gesagt, dass ich Perrier-Flaschen gekauft hätte, um damit mein Autos zu waschen. Das war lächerlich. Warum sollte man kleine Flaschen öffnen, um damit sein Auto zu waschen? (lachen) Aber es war in dieser Geschichte und meine Mutter sagte, dass es so sei. Ich sagte „Mama, das habe ich nicht.“ ...„aber es stand in der Zeitung. Warum sollten sie es schreiben, wenn es nicht wahr wäre.“ Und wir hatten diese lächerliche (Rob lacht), lächerliche Unterhaltung.
ROB: (lacht) Ich meine, Perrier füllt es in Flaschen ab und verschwendet es damit, also störe dich nicht daran, es so zu benutzen. (lacht)
INT: Nun, dein Vater beeinflusste irgendwie die Wahl deiner Karriere? In welcher Art und Weise?
ROB: Ja, ich meine (schaut zu seinen Eltern) Ich hoffe, dass das nicht peinlich ist (lacht), diese Sache. Aber mein Vater liebt es, mir E-Mails zu schicken, die ich sehr, sehr gerne bekomme.
INT: Richtig
ROB: Und er ist jemand, der noch nie gerne Filme gesehen hat. Sein Lieblingsfilm ist „Jaws“ (A.d.R.: "Der weiße Hai") und das (Publikum lacht) ist wohl so ziemlich der einzige Film, den er jemals gesehen hat.
INT: Nur „Jaws“?
ROB: In der Tat hat er, als ich mit „Twilight“ begann, das Drehbuch gelesen. Ich schicke ihm manchmal Drehbücher zum lesen, um seine Meinung dazu zu hören. Und zu „Twilight“ meinte er (mit verstellter Stimme): „Nun,… ich denke, dass das eine Mischung aus „Jaws“ und „Superman“ ist. (lachen) Und ich sagte „Oh, Danke“. Er sendet mir diese großartigen Sachen. (holt sein Handy aus der Tasche) Ich möchte eine Sache davon vorlesen, die ich neulich bekommen habe. (ruft eine Nachricht von seinem Vater auf) Tut mir leid, dass ich das mache.
INT: Oh nein...
ROB: (lacht) Mein Vater war so süß, und ich liebe es...und er formuliert seine E-Mails immer auf sehr formelle Art. Es heißt da: „ Lieber Rob, ich habe über Gesten nachgedacht. Und eine Gute (Geste) ist meiner Meinung nach, einer Dame die Hand zu küssen. (Lachen im Publikum) Es ist sehr romantisch und kultiviert. Biete ihr die Hand an, angeblich um sie zu schütteln, und dann der Kuss. Ich habe auf diese Weise deine Mutter beeindruckt.“ (Lachen und tosender Beifall)
INT: Das scheint zu funktionieren. (Applaus; Robs Eltern werden eingeblendet. Sein Vater schüttelt den Kopf und lacht)
ROB: Die (E-Mails) sind wie ein „Curveball“ (A.d.R. angeschnittener Ball, der eine Kurve beschreibt), die kommen aus dem Nichts. (liest eine weiter Nachricht vor) Diese lautet: „Lieber Rob, letzte Nacht habe ich an Yves Montant gedacht, den großartigen französischen Schauspieler.“ (lacht) Ich sagte: „Okay“ (lacht, liest weiter vor) „...Und ich dachte an seine elegante Art, wie er bei der Oscar-Verleihung ins Publikum applaudierte, indem er sein Handgelenk mit einer Hand packte und beide Arme empor hob. Und wie (sehr) wurde ihm für diese Geste applaudiert! Ich habe das zuvor noch nicht erwähnt, aber der Grund, warum ich daran gedacht habe, ist, weil ich gestern Abend eine Sendung im Fernsehen gesehen habe, über einige bekannte Berühmtheiten hier, und ich war geschockt wie vulgär sie waren.“ (lacht)
INT: Wie war das? War das so? (macht diese Geste falsch nach)
ROB: Nein, das war so. Ich hab das nachgeschaut. (steckt sein Handy weg, schaut schnell zu seinen Eltern rüber) Ich hab das tatsächlich nachgeschaut. Er macht das so... (zeigt die Geste)
INT: Oh, (jetzt) sehe ich das.
ROB: Und ich wollte das irgendwie genauso machen. Aber ich habe noch keine Gelegenheit gefunden, das zu machen.
INT: ... Lass mich...Ich biete ( sie) dir...Lass mich dir zu dem Erfolg deiner Filme gratulieren! (das Publikum johlt und Rob bedankt sich mit der Geste und lacht) Also, in einem deiner Filme hattest du eine Nacktszene. Wie war das für deine Familie, haben sie...?
ROB: Ähm, (lacht verlegen) ich denke ... Ich weiß nicht, ich denke (sie waren) etwas geschockt.
INT: Deine Mutter, wie war das für deine Mutter?
ROB: (atmet hörbar aus) Ich meine... (schluckt; schaut zu seinen Eltern rüber) Ich denke, dass sie damit zurecht kommen. Ich meine, sie haben das alles schon mal früher gesehen. (Publikum lacht; Rob macht eine Grimasse) Also...
INT: Ja, warum nicht. (lachen) Hoffentlich eine viel kleinere Version. (lachen und Applaus) Ich meine, ist das seltsam nackt am Set zu sein? Ich kann mir das nicht vorstellen, nackt an einem Film-Set zu sein. Verschiedene Typen laufen da rum, tragen die Beleuchtung. Das scheint völlig seltsam zu sein.
ROB: Ich denke in dem Augenblick, in dem es los geht, wenn du irgendwie zum Set läufst, dann (denke ich) „Ah, okay“. (schüttelt leicht bedenklich den Kopf) So, weil...
INT: Und du läufst nackt zum Set?
ROB: Sie geben dir... (lacht) Sie geben die so eine Art Morgenmantel, um hin zu gehen. Und wenn man dann dahin geht, in dem Augenblick, wenn man sich ausziehen muss, das ist der am meisten... man würde am liebsten kotzen. Es scheint, als würde dein ganzer Körper beginnen zu versagen. (Publikum lacht) Und dann habe ich das so gemacht, dass ich mich geweigert habe, irgendjemand anzuschauen (von der Crew). Und zwischen jedem Take, wo man da sitzt, war es erschütternd. Und... (Publikum lacht) Und dann schaute ich plötzlich ... ich drehte mich für eine kurze Sekunde um, und da waren sechs oder sieben Typen in dem Raum. Nur der Typ, und ich denke nur der Typ, der kurz durch die Kameralinse geschaut hat (deutet das mit den Händen an) wollte auch nicht länger als eine Sekunde schauen. Und er machte...und ich bemerkte, dass jede einzelne Person im Raum es so machte...(dreht sich nach hinten weg; Publikum lacht) Und wenn du siehst, dass das passiert, dann fühlst du dich wie „Hey, ... Hey, ich sitze hier nackt, ja? Ich verdiene etwas Respekt!“ (lacht; Applaus)
INT: Wir machen eine Pause. Mehr mit Robert Pattinson...
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