Robert im Interview mit Total Film
„Sie sollten es als einen richtigen Pornofilm machen. Das wäre so klasse“, kichert Robert Pattinson, als er über einen möglichen – aber eher weniger keuschen – zukünftigen Neustart von Twilight spekuliert. Während er über einen neuen Anfang scherzen mag, ist die milliardenschwere Vampirfranchise mit „Breaking Dawn – Part 2“ an ihrem Ende und Pattinson in seiner finalen Runde von Pressjunket-Interviews über den Monsterhit angelangt, der ihn und seine Co-Stars Kristen Stewart und Taylor Lautner zu Hollywoodberühmtheiten katapultiert hat.
Ob Twi-Hards oder Twi-Hasser, die Auswirkungen der adaptierten Filme von Stephenie Meyers Romanquartett über den unbeholfenen Teenager Bella, ihren hübschen Vampirschönling Edward und den verliebten "Loser in Love-Werwolf" Jacob, sind nicht zu leugnen Während sie eine riesige Fanbase gewonnen haben, haben die Filme außerdem eine ganze Menge an blutsaugenden TV-Dramas wie „True Blood“ und „The Vampire Diaries“ und eine ganze Reihe von Nachahmer–Büchern hervorgerufen. (...)
Aber als ein wirklich dauerhaftes Erbe mag es sich möglicherweise für unsere drei jungen (Leute) erweisen, die Millionen mit der Saga gemacht haben. Pattinson (26), Stewart (22), und Lautner (20) führen die Forbes Magazin Liste der bestbezahltesten Entertainer unter 30 Jahren an. Lautner ist heute wie üblich fröhlich und unkompliziert, während der zurückhaltende Pattinson "Total Film" in einem Hotelzimmer, und wegen einer Überdosis Koffein umgeben mit Vitamin Wasser, begrüßt. Sportlich mit einer Anti–Edward, rückwärts (aufgesetzten) Baseballkappe ist er nach wie vor hartnäckig bodenständig und genauso bemerkenswert unbeeinflusst von der Twillight-Übertreibung, wie er es war, als TF das erste Mal vor vier Jahren mit ihm sprach. „Ich hatte Angst über mich selbst zu reden“, erklärt er, während er eine elektronische Zigarette weglegt. „Und so habe ich den Aufwand betrieben und mich selbst ergründet, um für andere interessant zu sein, selbst wenn du damit kämpfen musst, um dahinter zu kommen, was dein Leben ist.“
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Welchen Rat würdest du deinem jüngeren Ich am ersten Tag (am Set) von „Twilight“ geben?
ROB: „Buchstäblich beim ersten Take, der ersten Szene, musste ich zu Kristen hinüber rennen und sie hochnehmen. Und ich habe mir fast den Muskel in der Arschbacke gerissen, meine Pobacke, weil ich falsch in die Hocke ging. Ich würde also sagen: ’Geh nicht so tief in die Hocke.’“
Wie hat die Twilight-Erfahrung dich verändert?
ROB: „Ich bin wahrscheinlich unsicherer. Mein Selbstwertgefühl wurde weniger. [lacht]Ich dachte, dass ich nach dem ersten (Twilight Film) ziemlich cool war. Ich habe den Film beendet und das erste Mal hatte ich etwas Geld. Der Twilight-Trailer kam raus und hatte 8 Millionen Hits und somit hatte ich die besten Anteile davon, in einer großen Franchise dabei zu sein. Ich hatte Gespräche, in denen die Leute sagten: ‚Dies ist das neue heiße Ding, nicht wahr?’ Jeder scherte sich einen Dreck um dich, denn niemand will wissen, wer du außerhalb dessen bist. Also verbrachte ich 8 Monate damit, mich mit jedem zu betrinken, der dachte, dass ich großartig bin. Das hat wirklich Spaß gemacht. Es war am Anfang anders. TMZ und all das Zeug hat sich weit verbreitet und jetzt ist es total verrückt. Wenn du groß wirst, wirst du wahnsinnig konservativ. Entsetzt von allem. Also bleibe ich jetzt einfach zu Hause.
Hast du einige Erinnerungen an den Film behalten?
ROB: „Beim ersten behielt ich so ziemlich die gesamte Garderobe, weil ich damals überhaupt keine Klamotten hatte. Da gab es ein Interview das ich gab – ich glaube MTV oder so – mit einem Superfan. Ich sollte hinein gehen und sie überraschen und nach 10 Sekunden fragte sie mich: ‚Trägst du dasselbe Outfit wie Edward?’ Ich hatte es ganz vergessen, aber es waren vollends die gleichen Klamotten.“
Kristen beschreibt dich als geradezu abartig ehrgeizig. Ist das wahr?
ROB: „Ich denke, dass ich das sein will. Der Unterschied zwischen mir und Kristen ist, dass sie einem Tag lang ihre Arbeit tun kann, um dann am Ende zu denken: ‚Ich habe das absolut Beste getan, was ich konnte.’ Zufrieden. Währendessen ich nicht glaube, dass ich jemals so einen Tag in meinem Leben hatte. Ich gehe immer gereizt nach Hause und möchte es am nächsten Tag besser machen. Ich weiß nicht, wer das größere Selbstwertgefühl in diesem Falle hat. Ob ihres größer ist, weil sie denkt, was sie gemacht hat ist gut, oder ob meins größer ist, weil ich denke, dass ich so großartig bin, dass es niemals gut genug sein wird.
Was hat die Franchise für deine Karriere im Allgemeinen getan?
ROB: "Sie hat eine Menge getan. Aber zu selben Zeit, musst du es steuern. Du kannst genauso schnell wieder verschwinden, wie jemand dem dies nie passiert ist. Es ist kein Freifahrtschein. Ich denke darüber nach, wie man den Weg danach vorsichtig planen kann. Und wenn ich jemals mit dem Schauspielern aufhöre, möchte ich, dass die Leute sich an die Sachen nach meinem Durchbruch, als etwas Interessantes erinnern.
Teil von Kristens Interview –
sie spricht über Rob!
Auf welche Weise hat Rob sich verändert, seit die Franchise begann?
Kristen: Rob ist abartig ehrgeizig. Ich sehe diesen Drang und das ist erst der Anfang. Gerade jetzt, in diesem Moment, weil das alles jetzt zu einem Ende kommt. Ich denke, es ist keine Veränderung, sondern es ist bloß etwas, was nun zum Vorschein kommt und sich entwickelt.
Teil von Taylors Interview –
er erwähnt Rob!
Wie hast du dich verändert, seit dem die Franchise begann?
Taylor: Ich selbst, Rob und Kristen sind um einiges erwachsener geworden. Aber sie sind die gleichen Menschen, die sie vor 4 Jahren waren. Sie haben sich davon nicht beeinflussen lassen. Und ich hoffe sie werden das Gleiche über mich sagen.
Das original Interview + die kompletten
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