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Übersetzung: Roberts Interview mit "The New York Times"


Verfasst von Verena am 01 Aug 2010 | 0 Kommentar/e | Kategorie: News Robert

 

Anmerkung: Die Bilder in diesem Video wurden in der NY Times veröffentlicht.

 

Das folgende Interview von Robert mit "The New Times" ist mal ein etwas anderes Interview. Es werden durchaus auch kritische Stimmen laut. Dennoch, es ist ein tolles Interview, was ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet.

 

Julieela hat das Interview für euch übersetzt. Dafür einen lieben Dank an Julieela und ich denke es ist in Ordnung, wenn auch ein Dank an Shadow und babego geht, die hier ebenfalls mit übersetzt haben!

 

Quelle: The New Times via RPLife

 

Roberts Interview mit "The New York Times"

 

Trotz größter Anstrengungen des Summit Entertainment-Teams für Öffentlichkeitsarbeit, welches einen dritten „Twilight“-Film zu promoten hat, brauchte es mehr als einen Monat, um den Herzensbrecher der Franchise für ein Interview zu erwischen. Robert Pattinson, so verschiedene Zuständige, war einem chaotischen Drehplan für „Water for Elephants“, seinem momentan größten Nicht-“Twilight“-Film, ausgeliefert.

Na gut. Der Mensch muss arbeiten. Aber Mr. Pattinson war auch nicht gerade begierig darauf, zum hunderttausendsten Mal über Edward Cullen zu plaudern, dem gutherzigen Vampir, als welcher er ab 30. Juni in „The Twilight Saga: Eclipse“ wieder zu sehen sein wird. Als er endlich in der Lage war, sich vom Zirkus (das Set von „Water of Elephants“, nicht die Horde Paparazzi und die hyperventilierenden Mädchen, die ihn verfolgen) loszureißen, schien es so, als hätte Mr. Pattinson eine Art/ein kleines „Twilight“-Burnout.

„Es kann ein bisschen langweilig werden“, sagt er sanft über einem Kaffee, hier im Four Seasons Hotel, bezüglich beidem, einen unveränderlichen Vampir zu spielen und über die kulturelle Wichtigkeit des Ganzen zu quatschen. „Die gute Nachricht ist, dass das Ganze in sieben Monaten erledigt ist.“

Nicht, dass er die Tage zählt oder so.

Glücklicherweise für die Fans (und Summit) und unglücklicherweise, so scheint es, für Mr. Pattinson, wurde der Zähler um ein Jahr zurückgestellt. Der Dreh der „Twilight“-Reihe mag in sieben Monaten beendet sein, aber Summit hat beschlossen, den vierten (und letzten) „Twilight“-Roman von Stephenie Meyer, „Breaking Dawn“ in zwei Teile aufzusplitten. Also wird Mr. Pattinson vermutlich im Sommer 2012 mit dem letzten Teil "hausieren" gehen.

Bitte versteht ihn nicht falsch. Mr. Pattinson, 24 (Jahre alt), ist sich völlig bewusst, dass er ohne die „Twihards“, wie die meist weiblichen Anhänger der Filme genannt werden, wahrscheinlich nicht solch eine Karriere gemacht hätte. Seine einzige bemerkenswerte Rolle vor Edward Cullen war eine Nebenrolle in "Harry Potter und der Feuerkelch" als Cedric Diggory, Cho Changs Schwarm, der dem Untergang geweiht war. Dieses Maß an Erfolg zu erreichen, kurz nachdem man nach Hollywood kommt – „Twilight“ und „The Twilight Saga: New Moon“ spielten weltweit in den Kinos insgesamt 1,1 Milliarden Dollar ein – ist überall der kaum erreichte Traum junger Schauspieler.

Doch der zermürbende, weltweite Ruhm, der mit der Franchise kam, zehrte an seinen Nerven. Von der Boulevardpresse gejagt („RPattz hat seine Haare geschnitten... !“), welchselte Mr. Pattinson sechs Mal das Hotel in eineinhalb Monaten, die er in Los Angeles verbrachte, um „Water for Elephants“ zu drehen. Er kam zum Kaffee mit einer Baseballkappe und einer Sonnenbrille um seine schlaffen Locken und sein quälend gutes Aussehen zu überdecken, und er lehnte sofort ein Séparée, das ein Pressesprecher für seine Privatsphäre ausgesucht hatte, als zu öffentlich ab. „Kris ist im Umgang mit Fotografen besser als ich“, sagte er, bezüglich seiner ebenso heißbegehrten Kollegin, Kristen Stewart, nachdem er sich schließlich draußen in einer Ecke niederließ, die von hohen Hecken umrundet ist.

„Ich habe gelernt es etwas lockerer zu nehmen, aber es stört mich immer noch,“ sagte er. „Je mehr du in der Öffentlichkeit stehst, desto mehr Leute hassen dich irrationaler Weise. Ich denke wir haben einen Punkt erreicht, einen Höhepunkt, mit „New Moon“, an dem sich die Geschichten so überhäuften, dass es sich normal anzufühlen begann. Es ist, als würde die Boulevardpresse nicht mehr wissen, was sie schreiben soll, da sie bereits alle Skandale aufgebraucht hat.“

Er hat auch Angst davor in eine Schublade gesteckt zu werden, nur das Teenie-Idol zu sein. Sicher, er sticht in den „Twilight“-Filmen als blasser Grübler hervor, das beweist (schon) wie begeistert Frau Meyer's Anhänger – die Bücher haben sich seit 2005 über 100 Millionen Mal verkauft – ihn annahmen. Aber Mr. Pattinson spricht von dem Wunsch „Figuren zu spielen, die keine Parodien sind“, und würde gerne eine Komödie mit Todd Solondz („Welcome to the Dollhouse“) machen. Er hätte gerne eine Karriere wie Joaquin Phoenix, jemand, der unorthodoxe Rollen spielt. (Damit meint er, als Mr. Phoenix vor der Kamera stand und nicht andere Interessen verfolgte, wie Musik oder (als er) vollbärtig und bizarr in der „Late Show With David Letterman“ auftrat.)

Bisher war der in London geborene Mr. Pattinson damit beschäftigt Rollen anzunehmen die, so scheint es, , die alle völlig verschieden sind. In „Water for Elephants“, einer Adaption von Sara Gruens Roman, spielt er einen Tierarzt der sich, nachdem seine Eltern getötet wurden, während der großen Zeit der Depression einem Zirkus anschließt. In dem Independent-Film „Bel Ami“, der auf dem Roman von Maupassant basiert, in dem er neben Uma Thurman und Christina Ricci die Hauptrolle spielt, mimt er einen skrupellosen sozialen Aufsteiger, der in Paris Macht erlangt, indem er wohlhabende Frauen manipuliert. Eine mögliche Rolle in dem Western „Unbound Captives“ würde ihm abverlangen, beinahe die ganze Zeit in Comanche zu sprechen.

„Ich bin der Meinung, die Teenie-Idol-Sache ist etwas, worüber Robert Pattinson sich sorgen sollte,“ sagte Jeanine Basinger, Vorsitzende der Filmstudienabteilung an der Wesleyan Universität und Autorin von „The Star Machine“. Die Frage ist, ob ein Schauspieler an einem gewissen Punkt so perfekt in einer Sache ist, dass das Publikum sich weigert, ihn als irgendetwas anderes zu akzeptieren.“

Sie ratterte eine Liste herunter. Christopher Atkins, der (mit Brooke Shields) durch „The Blue Lagoon“ schlagartig berühmt wurde, der aber, als er andere Rollen spielte, schon bald darauf vergessen war. Corey Feldman, zusammen mit den meisten seiner Kollegen aus „Lost Boys“. Das Urteil über Zac Efron, der demnächst in dem Drama „Charlie St. Cloud“ zu sehen sein wird, steht noch aus. Aus Sorge „Footloose“ könnte „High School Musical“ zu ähnlich sein, sprang Mr. Efron von der Neuauflage ab und war für mehr als ein Jahr nicht auf der Leinwand (zu sehen).

„Für gewöhnlich wachsen die Kerle, die das Aussehen eines Teenie-Idols haben, nicht zu dem heran, was wir uns unter einem robusten Hauptdarsteller vorstellen,“ sagte Ms. Basinger.

Doch es besteht Hoffnung. Leonardo DiCaprio, dessen Anbetung nach „Titanic“ wahrscheinlich am ehesten mit dem vergleichbar ist was Mr. Pattinson erfahren hat, kämpfte, um über Jack Dawson hinaus zukommen (erinnern Sie sich an „The Beach“?), aber er entwickelte sich erfolgreich weiter durch mutige Rollen und die Zusammenarbeit mit Martin Scorsese in Filmen wie „The Aviator“, „Departed – Unter Feinden“ und „Shutter Island.“

„Water For Elephants“, in dem auch Reese Witherspoon und Christoph Waltz eine Hauptrolle spielen, wartet auf ein Veröffentlichungsdatum von 20th Century Fox. Es ist die Art von ernstzunehmender literarischer Rolle, die ihm die Aufmerksamkeit der Kritiker einbringen und die Ansichten über Mr. Pattinsons Bandbreite erweitern könnte. „Es gibt eine tiefgründige Verletzlichkeit bei Rob und seinem Verhalten, und das macht ihn äußerst umgänglich,“ so Elizabeth Gabler, Geschäftsführerin von Fox 2000, dem Filmstudio, das den Film produziert. „Er hat auch eine angeborene Freundlichkeit an sich, was für diese Rolle wunderbar ist.“

Mr. Pattinson hat es sichtlich genossen, an etwas anderem zu arbeiten. Er blühte auf, als er über den Dreh sprach, er erwähnte eine Szene, in der ein Löwe ihn in den Arm beißen musste und eine andere (Szene), in der er Stunden damit verbrachte, Pferdemist zu schippen – ein beunruhigendes Detail, in Anbetracht seiner schmutzigen Fingernägel! „Es scheint, als wäre jeder ein Oscar-Gewinner außer mir,“ sagte er über den Cast und die Crew.

Es hängt viel ab von „Water of Elephants“, denn seine Hauptrollen außerhalb von „Twilight“ haben enttäuscht, oder scheiterten an den Kinokassen. Das kostengünstige Liebesdrama „Remember Me,“ das im März heraus kam, spielte in Nordamerika nur 19 Millionen Dollar ein. Die circa 35 Millionen Dollar aus verkauften Karten im Ausland milderten den Schmerz etwas, doch das Fazit war, dass Mr. Pattinson trotz des „Twilight“-Hypes unfähig schien, einen Film zum Erfolg zu führen. „Little Ashes“, ein ausländischer Film, in dem Mr. Pattinson einen wollüstigen Salvador Dalí spielte (bevor er „Twilight“ drehte), verzeichnete während der begrenzten Veröffentlichung letztes Jahr kaum einen Pieps.

Den einzigen Rat, den die Hollywood-Veteranen für Mr. Pattinson haben, ist, das weiter zu machen, was er (schon) macht. „Weiterhin verschiedene Arten von Rollen annehmen und (jede) Chance nutzen, das wird sich letztendlich auszahlen,“ so Allen Coulter, der bei „Remember Me“ Regie führte. „Die Leute, die nicht Willens sind, ihn als irgendetwas anderes zu sehen als Edward Cullen, werden letzten Endes überzeugt werden.

Teil von Mr. Pattinsons Herausforderung ist unbestreitbar der Vampir. Die einzige Film-Franchise, die man mit dem Ausmaß an Berühmtheit und der Anzahl an Filmen mit den gleichen Hauptdarstellern vergleichen kann, ist „Harry Potter“. Doch als sich die „Harry Potter“-Geschichten fortsetzten, war es Daniel Radcliffe erlaubt, erwachsen zu werden. Bei seiner (Roberts) „Twilight“-Firgur allerdings – ein Vampir, der nicht altert – steckt Mr. Pattinson weitgehend fest.

„Ich hoffe, es fängt nicht an lächerlich auszusehen,“ sagte Mr. Pattinson Bezug nehmend auf sein Älterwerden während er die gleiche Figur spielt.

Das Publikum kann selbst entscheiden, wenn Ende des Monats „The Twilight Saga: Eclipse“ in die Kinos kommt. Der zweite Film handelte mehr von der Chemie zwischen Bella, der mürrischen High School Schülerin (Ms. Stewart), und Jacob, dem Werwolf (dem oft oberkörperfreien Taylor Lautner). Der dritte, 68 Millionen Dollar teure, Film, in dem David Slade („Hard Candy“) Regie führte, handelt von der Dreiecksbeziehung: das Hin und Her von Ms. Stewarts Charakter zwischen ihrem Vampirfreund und ihrem Werwolfverehrer.

„Als Rob mehr agierte, war er sich der Kamera weniger bewusst und er war mehr eins mit seiner Figur ,“ sagte Wyck Godfrey, Produzent der ersten drei Filme. Mr. Pattinsons Selbstvertrauen wächst, aber der Schauspieler kann bei einem Fehler auch selbstkritisch sein. „Rob kommt aus jeder Szene mit der Ansicht „Oh Gott, das war eine Katastrophe!“

Das „Twilight“-Fieber scheint nicht nachzulassen. Der Vorverkauf ist gleichauf mit dem von „New Moon“ und die Anzahl an Werbeverträgen (Burger King, Vitamin Water, Volvo) ist enorm. „Eclipse“ startet vielleicht auf einem ähnlichen Niveau wie „New Moon“, die Franchise ist wahrscheinlich gereift, so Analytiker. Doch die letzten beiden Filme kamen während des Schuljahres heraus, und die Hoffnung ist, dass die Positionierung während der Sommerzeit – das Wochenende vom vierten Juli – Nachverkäufe garantiert, die die anderen Filme in den Schatten stellen wird.

Mr. Pattinson wird nicht viel Zeit haben, die Ergebnisse zu analysieren, und noch weniger für eine sechsmonatige Auszeit, die der junge Schauspieler Mr. Godfreys Meinung nach bräuchte. Die Produktion von „Breaking Dawn“ beginnt bereits im Oktober.


 

Und wie solltes es anders sein, natürlich wurde schon bei der Übersetzung eifrig diskutiert. Besonders über den Punkt, dass Roberts Filme ausserhalb der Twilight Saga angeblich nicht erfolgreich gewesen sind. Dazu wurden Recherchen vorgenommen und hier kommen die Fakten:

Anmerkung:

Wir finden, dass diese Darstellung auf keinen Fall gerechtfertigt ist. Denn berücksichtigt man die Anzahl der Kinos, in denen „Little Ashes“ gezeigt wurde, nämlich ganze 16, im Gegensatz zu den 4124 Kinos, in denen "New Moon" lief, dann ist es kein Wunder, dass dieser Streifen nicht mehr wie einen Pieps hervorrief.

„Little Ashes“ spielte trotzdem weltweit $ 767.567 ein. Im Gegensatz zu "New Moon" ($ 709.711.008) sicher „Peanuts“, aber in Anbetracht der 16 Kinos doch ein toller Erfolg.

"Little Ashes" wurde außerdem mit dem GLAAD-Award für den herausragendsten Film in limitierter Auflage (also nicht landesweit) ausgezeichnet. Er lief 27 Wochen.

Auch bei „Remember Me“ muss unbedingt die Anzahl der Kinos (2215), in denen der Film lief, beachtet werden. Demnach war der Erfolg von „Remember Me“ mit weltweit $ 55.068.094 durchaus recht ansehnlich. Leider lief dieser Film nur 9 Wochen in den Kinos…aber auch "New Moon" hat es hier nur auf 19 gebracht.

Man kann Blockbuster einfach nicht mit Independent-Filmen vergleichen…das ist wie Äpfel mit Birnen zu vergliechen!

Das Drama „The Lake House“ mit Sandra Bullock und Keanu Reaves spielte z.B. im Vergleich dazu in 2645 Kinos $ 114.830.111 ein und lief 14 Wochen.

 

Jetzt dürft ihr diskutieren !!!!


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