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Übersetzung: Roberts Interview mit dem Japanischen Movie Star Magazin
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Verfasst von Verena am 27 Aug 2010 | 0 Kommentar/e | Kategorie: News Robert
Das folgende Interview stammt aus dem Movie Star Magazin (Japan). Es ist zwar kurz, dafür aber endlich einmal andere Fragen. Ein wirklich schönes und nachdenkliches Interview mit Robert, dass ihr euch nicht entgehen lassen solltet.
Übersetzt hat dieses Interview Julieela und mir bleibt nichts anderes, als DANKE an Julieela zu sagen.
Q: Denkst du, dass dadurch, dass du von Anfang an ins
Licht der Öffentlichkeit gerückt wurdest, dir das, mehr als anderen
Menschen, bewusst gemacht hat, dass du dir sicher sein musst, dass du
dein eigenes Leben lebst?
Rob: Es stimmt, dass ich an eine Stelle gebracht wurde, an der ich
aufmerksamer sein musste und mehr Verantwortung für alles übernehmen
musste. Ich konnte nicht einfach planlos sein. Und auch die Richtung, in
die sich meine Karriere schließlich bewegte, war eine positive Richtung
und ich habe versucht, so etwas wie einen Fortschritt zu machen. Dank
der Tatsache, dass ich die Zeit hatte, während dieser Phase über viele
Dinge nachzudenken, ist das Leben an sich jetzt frei von der Angst die
ich in der Vergangenheit fühlte. Jetzt ist mir auch bewusst wie viel
Glück ich einfach habe. Ich denke, deshalb kann ich es auch mehr
genießen und besser erkennen, was mich interessiert, und das alles
erleben.
Q: Wenn manche Menschen einen solch enormen Erfolg erlangen, wie du es
hast, entwickeln sie Schuldgefühle, weil sie so gesegnet sind. Hast du
irgend welche Schuldgefühle?
Rob: Schuldgefühle? Nein, ich denke das ist einfach Glück. Ich wollte
einfach das Beste aus all meinen Möglichkeiten herausholen und mir eine
lange Karriere aufbauen. Deshalb stehe ich jetzt mit beiden Beinen fest
auf dem Boden und ich versuche mich auf die Arbeit, die ich bekomme, zu
konzentrieren und die Situation, in der ich bin zu genießen – ohne mich
von all dem, was um mich herum passiert, stören zu lassen. Letzten Endes
ist das Wichtigste für mich als Mensch und als Schauspieler, mich
weiter zu entwickeln.
Q: Ist es möglich, seinen eigenen Wunsch nach tollen schauspielerischen
Fähigkeiten als Schauspieler – und nur als Schauspieler – zu
verwirklichen, auch wenn du inmitten all dieser Popularität stehst?
Rob: Die meisten Leute, die von der Öffentlichkeit dafür kritisiert
werden, sind die Leute, die sich ununterbrochen selbst in den Blickpunkt
der Öffentlichkeit stellen. Also denke ich, das bedeutet, ich könnte
sagen, es wäre besser sich nicht zu viel in der Öffentlichkeit zu
zeigen. Mir gefällt der Gedanke, dass wenn man hart arbeitet um hoch
qualitative Filme zu machen, man dann nicht als ein „unbedeutender
Promi“ bewertet würde , sondern eher nach anderen Faktoren. Wenn du als
Promi angesehen wirst, wird es schwieriger aufgrund des Qualitätsniveaus
der Filme bewertet zu werden, in denen du spielst. Aber, um ein
Beispiel zu nennen, Johnny Depp hat diesen Kampf gewonnen. Er ist die
Art von Person, die du nicht nach seinem Image bewerten kannst, richtig?
Die Sache, die bewertet wird, ist immer sein schauspielerisches Können.
Das erfordert viel Selbstdisziplin, und die Fähigkeit, sich dem Blick
der Öffentlichkeit zu entziehen, ist auch wichtig geworden. Man muss
sich einfach daran gewöhnen.
Q: Wenn du in zehn Jahren auf dein heutiges Ich zurücksiehst, was wirst du denken?
Rob: Ich werde wahrscheinlich denken, dass ich alles während dieses
vollkommen großartigen Moments meines Lebens mehr hätte genießen sollen.
Aber gerade jetzt habe ich endlich damit begonnen, alles wirklich mehr
genießen zu können.
Das Original des Interviews, nebst der dazugehörigen Scans, könnt ihr euch anschauen, wenn ihr auf Quelle klickt.
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