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Übersetzung: Roberts Interview mit dem Japanischen Movie Star Magazin


Verfasst von Verena am 27 Aug 2010 | 0 Kommentar/e | Kategorie: News Robert



Photo by: AT1/Xposure/starmaxinc.com 2010 3/17/10 Robert Pattinson at the premiere of Remember Me . (London, England) Photo via Newscom



Das folgende Interview stammt aus dem Movie Star Magazin (Japan). Es ist zwar kurz, dafür aber endlich einmal andere Fragen.
Ein wirklich schönes und nachdenkliches Interview mit Robert, dass ihr euch nicht entgehen lassen solltet.


Übersetzt hat dieses Interview Julieela und mir bleibt nichts anderes, als DANKE an Julieela zu sagen.



Q: Denkst du, dass dadurch, dass du von Anfang an ins Licht der Öffentlichkeit gerückt wurdest, dir das, mehr als anderen Menschen, bewusst gemacht hat, dass du dir sicher sein musst, dass du dein eigenes Leben lebst?

Rob: Es stimmt, dass ich an eine Stelle gebracht wurde, an der ich aufmerksamer sein musste und mehr Verantwortung für alles übernehmen musste. Ich konnte nicht einfach planlos sein. Und auch die Richtung, in die sich meine Karriere schließlich bewegte, war eine positive Richtung und ich habe versucht, so etwas wie einen Fortschritt zu machen. Dank der Tatsache, dass ich die Zeit hatte, während dieser Phase über viele Dinge nachzudenken, ist das Leben an sich jetzt frei von der Angst die ich in der Vergangenheit fühlte. Jetzt ist mir auch bewusst wie viel Glück ich einfach habe. Ich denke, deshalb kann ich es auch mehr genießen und besser erkennen, was mich interessiert, und das alles erleben.

Q: Wenn manche Menschen einen solch enormen Erfolg erlangen, wie du es hast, entwickeln sie Schuldgefühle, weil sie so gesegnet sind. Hast du irgend welche Schuldgefühle?

Rob: Schuldgefühle? Nein, ich denke das ist einfach Glück. Ich wollte einfach das Beste aus all meinen Möglichkeiten herausholen und mir eine lange Karriere aufbauen. Deshalb stehe ich jetzt mit beiden Beinen fest auf dem Boden und ich versuche mich auf die Arbeit, die ich bekomme, zu konzentrieren und die Situation, in der ich bin zu genießen – ohne mich von all dem, was um mich herum passiert, stören zu lassen. Letzten Endes ist das Wichtigste für mich als Mensch und als Schauspieler, mich weiter zu entwickeln.

Q: Ist es möglich, seinen eigenen Wunsch nach tollen schauspielerischen Fähigkeiten als Schauspieler – und nur als Schauspieler – zu verwirklichen, auch wenn du inmitten all dieser Popularität stehst?

Rob: Die meisten Leute, die von der Öffentlichkeit dafür kritisiert werden, sind die Leute, die sich ununterbrochen selbst in den Blickpunkt der Öffentlichkeit stellen. Also denke ich, das bedeutet, ich könnte sagen, es wäre besser sich nicht zu viel in der Öffentlichkeit zu zeigen. Mir gefällt der Gedanke, dass wenn man hart arbeitet um hoch qualitative Filme zu machen, man dann nicht als ein „unbedeutender Promi“ bewertet würde , sondern eher nach anderen Faktoren. Wenn du als Promi angesehen wirst, wird es schwieriger aufgrund des Qualitätsniveaus der Filme bewertet zu werden, in denen du spielst. Aber, um ein Beispiel zu nennen, Johnny Depp hat diesen Kampf gewonnen. Er ist die Art von Person, die du nicht nach seinem Image bewerten kannst, richtig? Die Sache, die bewertet wird, ist immer sein schauspielerisches Können. Das erfordert viel Selbstdisziplin, und die Fähigkeit, sich dem Blick der Öffentlichkeit zu entziehen, ist auch wichtig geworden. Man muss sich einfach daran gewöhnen.

Q: Wenn du in zehn Jahren auf dein heutiges Ich zurücksiehst, was wirst du denken?

Rob: Ich werde wahrscheinlich denken, dass ich alles während dieses vollkommen großartigen Moments meines Lebens mehr hätte genießen sollen. Aber gerade jetzt habe ich endlich damit begonnen, alles wirklich mehr genießen zu können.



Das Original des Interviews, nebst der dazugehörigen Scans, könnt ihr euch anschauen, wenn ihr auf Quelle klickt.


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