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Übersetzung: Roberts Interview mit Jetset (Frankreich)


Verfasst von Verena am 20 Nov 2010 | 0 Kommentar/e | Kategorie: News Robert






Roberts Interview mit Jetset (Frankreich) stammt aus dem Sommer 2010 zur Eclipse Promo.

Für die Übersetzung einen lieben Dank an Julieela.







Rob spricht mit Jetset (Frankreich) über die WM, „Breaking Dawn“ und Edwards Tugend.



Ich muss zugeben, ich mochte Robert Pattinson nicht. Und heute wünschte ich, ich hätte mich zurückgehalten. Als „Twilight“ herauskam und wir 10.000 Menschen vor dem Filmtheater von Los Angeles, wo die Premiere stattfand, campen sahen, war unsere erste Reaktion als Journalist: „Aber warum gefällt ihnen diese Saga?“

Als Pattinson ein paar Stunden später eintraf, war er so überwältigt, dass er schnell (wieder) verschwand. Nur ein paar Worte an die Medien. Daraus schlossen wir, dass dieser Typ überheblich war. Das war ein großer Fehler. In Wahrheit, ist Pattinson ein wirklich schüchterner Kerl. Darüber hinaus ist er Engländer, er ist also eine phlegmatisch schüchterne Person. Und als wir mit ihm anlässlich der „Eclipse“ Veröffentlichung plauderten, wurde mir klar, dass er in dieser Nacht bei der „Twilight“ Premiere nicht mit einem solchen Phänomen gerechnet hatte. Robert Pattinson is gerade mal 24 und heutzutage der begehrteste Junggeselle der Welt. Und vertraut mir, er kann noch immer nicht mit seinem Ruhm umgehen. Also bleibt er zu Hause, geht abends nie aus und wenn er nicht den 107 jährigen jungfräulichen Vampir spielt, wählt er interessante Rollen in interessanten Filmen. Aber bleiben wir heute bei „Eclipse“, denn er wurde auf der ganzen Welt veröffentlicht, ich hoff ihr vergebt mir diese einfache Wortwahl. Hier ist das „Interview mit einem Vampir“


R.M. : Da du ja Engländer bist, hast du sicher die FIFA Weltmeisterschaft verfolgt. Warum denkst du ist dieses Event so wichtig in der Welt?

R.P. : Das englische Team ist immer gut, wir haben immer die besten Spieler und von keinem erwartet man ein besseres Spiel als von uns, aber jedes Mal reicht das nicht, um zu gewinnen. Ich weiß nicht, wieso Fußball so wichtig ist und wieso es so viele Menschen für sich gewinnt. Vielleicht weil es einfach ist, diesen Sport zu verstehen. Je mehr die Menschen von einem Sport angezogen werden, desto beliebter (ist) wird er. Deshalb habe ich nie verstanden, warum Fußball in den USA nicht beliebter ist. Es ist unglaublich, dass ein so riesiges und reiches Land unfähig ist ein gutes Fußballteam auf die Beine zu stellen. Ich muss sagen, sie bessern sich und haben mittlerweile ein großartiges Fußballteam.


R.M. : Du bist gerade mal 24 und stehst im Rampenlicht, ist es schwierig keine Fehler zu machen?

R.P. : Ja, es ist immer frustrierend und die Leute warten immer darauf, dass ich einige Fehler mache, um sich auf mich zu stürzen. Aber ich mag es, nicht perfekt zu sein. Wir können nicht immer perfekt aussehen und so ein Image verkaufen/ aufrecht erhalten. Das ist unmöglich. Ich habe auf jeden Fall nie versucht so zu tun (als wäre ich perfekt), das wäre gefährlich. Und ich habe (schon) immer eine Million Fehler gemacht (lacht...)


R.M. : Und wenn du einen Film machen würdest, der sich als Flop herausstellen würde?

R.P. : Solange ich einen Film aus einem guten Grund mache und nicht des Geldes wegen, wäre es ok. Wenn ich mich entscheiden einen Film nur wegen des Geldes zu machen, würde es Probleme geben. Nichts kann gut sein, wenn man es wegen des Geldes oder des Ruhms macht. Wenn man sich entscheidet einen Film zu machen, weil man denkt, es ist eine gute Geschichte, dann macht es mir nichts aus, selbst wenn er scheitert. Ich war nie hinter dem Geld oder dem Ruhm her. Meine Wünsche sind ziemlich bescheide , deshalb denke ich, es wäre ok!


R.M. : Dein neuer Film „Bel Ami“ ist eine Adaption von Maupassants Roman. Du hast auch Salvador Dali gespieltund dann hast du „Twilight“ gedreht. Das ist nicht gerade eine klassische Wahl.

R.P. : Ich habe nie darüber nachgedacht, was ich tun möchte. Und wenn man nicht berühmt bist, kann man Independent Filme drehen, mehr künstlerische Filme. Und man muss noch Glück haben, um sie machen zu können. Und als ich „Twilight“ machte, habe ich diesen Erfolg nicht erwartet. Erstens weil Catherine Hardwicke Regie führte, die aus der Independent Kino Industrie kommt. Und weil Kristen gecastet war. Sie hatte immer nur Independent Filme gemacht. Ich dachte, es würde eine einfache Liebesgeschichte mit Vampiren werden und das er vielleicht als ein seltsamer Film in Erinnerung bleiben wird. Offensichtlich wurde es zu diesem riesigen Phänomen und niemand hat das vorausgesehen. Sobald du Teil davon bist, musst du auf der Welle des Erfolgs reiten. Ich werde mich nicht darüber beschweren, Teil eines solch erfolgreichen Films zu sein!


R.M. : Du hast gesagt, du drehst Filme nicht wegen des Geldes, aber hast du aufgrund des Erfolges von „Twilight“ an den Verhandlungen teilgenommen?

R.P. : Auf eine Art tat ich das. Aber es sind mein Manager und mein Agent, die das verhandeln. Mein einziger Wunsch ist, weiterhin zu arbeiten. Die anderen Aspekte stören mich. Und ich denke nicht, dass es um Geld geht, wenn ich einen Film nach dem anderen drehe. Es macht mir einfach Spaß. Vor „Twilight“ habe ich einen kleinen Film namens „Little Ashes“ gemacht. Es gab kein Budget und darüber hinaus kein Geld für mich, aber es ermöglichte mir vier Monate in Barcelona zu leben, nur für diesen Film. Es war fantastisch. Davon abgesehen, ist mein Leben noch das gleiche. Ich mache immer noch die selben Dinge. Deshalb gibt es nicht so viele Unterschiede zwischen damals und heute.


R.M. : Du spielst Gitarre und hattest eine Band. Ist Musik wichtig für dich?

R.P. : Sie ist sehr wichtig und ich denke, Schauspieler zu sein, hat mir mit meiner Musik geholfen. Früher war ich an Musik nicht interessiert. Meine Schwester, die Sängerin ist, hat mir diese Welt näher gebracht. Diese Industrie ist viel schwieriger als die Filmindustrie. Du wirst nicht wirklich respektiert, wenn du Schauspieler bist. Aber wenn du einen Film drehst, wirst du am Ende bezahlt. In der Musikindustrie wird andauernd verlangt, dass du besser wirst. Du arbeitest noch mal an deiner Musik und wenn sie dann fertig ist, wirst du nicht bezahlt. Der einzige Grund, aus dem ich angefangen habe, Musik zu machen und versuche Alben aufzunehmen ist, weil ich ein bisschen berühmt bin, und mir das vielleicht hilft mit berühmten Künstlern zu spielen. Sobald du als Schauspieler bekannt bist, öffnen sich (auch) die Türen für die Musik. Deshalb hoffe ich, ein paar Lieder aufnehmen zu können, aber eben für mich. Wenn es wegen des Geldes ist, ist es nutzlos. Und ich bin der Ansicht, wenn du dabei (kein?) Geld verdienst kann dir niemand zuhören, bis es soweit ist, noch kann jemand über dich urteilen.


R.M. : Was kannst du uns über „Breaking Dawn“ erzählen?

R.P. : Bill Condon wird Regie führen, aber ich habe das Drehbuch noch nicht gelesen. Es werden zwei verschiedene Filme werden. Ich gebe zu, ich habe ein bisschen Angst vor dem Ende der Franchise. Es ist ein Sicherheitsnetz, dass uns erlaubt in diesen Filmen einige Fehler zu machen, denn wir wissen es gibt immer (noch) einen anderen Teil. Aber sobald es vorbei ist, ist es vorbei. Ich bin froh, dass wir die Filme hintereinander drehen. Ich habe immer versucht, einen (anderen) Film zwischen den „Twilight“ Filmen zu drehen. Bei „Eclipse" musste ich mich innerhalb einer Woche in Edward hineinfinden, und das war hart. Eine Woche Vorbereitung, das war nicht einfach und ich war am Anfang gestresst. Bei den nächsten Teilen kann ich während des Drehs beider Filme also (nur) Edward sein.


R.M. : Wenn wir gerade von Edward sprechen, er ist ein 107 jähriger jungfräulicher Vampir?

R.P. : (Lacht) Wie alt ist er? Ich glaube er ist 109 oder 110... R.M. : Und er hatte vorher nie eine sexuelle Beziehung? R.P. : Ich glaube, er hatte ein Abenteuer mit einem anderen Vampir, in Alaska, aber es wird nicht erwähnt! (Lacht) Im ersten Buch wird kurz davon gesprochen, aber ich kann mich nicht genau dran erinnern. Ich glaube, es wird nicht klar dargelegt. Den Fans gefällt der Gedanke, dass er immer noch Jungfrau ist!



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