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Wasser für die Elefanten - DVD Promo Woche


Verfasst von Verena am 26 Sep 2011 | 8 Kommentar/e | Kategorie: Water for Elephants







Weiter geht es mit unserer Promo Woche für
"Wasser für die Elefanten"!


Noch 4 Tage Mädels, dann heisst es DVD schauen!


Shadow hat sich für heute den ersten Teil eines
etwas anderen Interviews/Artikels aus dem
"Empire" Magazin vorgenommen!

Lasst es einfach auf euch zukommen


Viel Spaß damit und einen lieben Dank an Shadow!

Die Scans des Magazins könnt ihr euch hier anschauen!







Es gibt ein Leben jenseits von Twilight für den jungen Vampir Pin-up.

Das größte Zeichen, der anstehende Prestigefilm „Water For Elefants“ von Fox.



Montag der 19.7.2010

EMPIRE ist in LA, auf dem Studiogelände der 20th Century Fox. Hinter den Studios erhebt sich das Hauptgebäude (Headquarter) – besser bekannt aus „Die Hard’s - Nakatomi Plaza“ (Filmdrehort und Computerspiel >hier<)  – im gleißenden Sonnenschein.
Wir sind heute in der glücklichen Lage, eine der größten Straßenszenen zu erleben, die hier gefilmt wurde, seitdem weite Flächen des Firmengrundbesitz verkauft wurden, um die 1961 außer Kontrolle geratenen Kosten seines Epos „Cleopatra“ bezahlen zu können.
In den gepflasterten Straßen wimmelt es von Komparsen, alle in der Stadt-Mode der Dreißiger Jahre gekleidet – Rüschen und Schirme für die Frauen, Stiefel und Hosenträger für die Jungs – und es liegt eine greifbare Aufregung in der Luft, was nachvollziehbar ist, weil der Zirkus ausnahmsweise in Hollywood wirklich in die Stadt gekommen ist.
Am Ende einer Salve von Jongleuren, Clowns und Akrobaten schleppt sich ein Elefant dahin, der die Oscargewinnerin Reese Witherspoon, eine der Profit verheißendsten Schauspielerinnen der Stadt, auf seinem Kopf balanciert. Gekleidet in ein eindruckvolles Zirkusdirektor-Outfit führt Christoph Waltz, der unvergessliche Bösewicht aus „Inglourious Basterds“ sie theatralisch vor. Und gerade außerhalb unserer Sichtgrenze, vollständig in einer Khaki-Kombination, schließt Robert Pattinson, „Twilight“-Ikone und weltweiter Superstar, den Reigen. Das, so denkt EMPIRE, ist die Magie der Filme!

Donnerstag der 17.2.2011

EMPIRE ist in Fox’ kleinem Kino, einen kurzen Spaziergang von jener Straßenecke entfernt, an der diese großzügige und keine Kosten und Mühe scheuende Szene gedreht wurde. Ursprünglich sollten wir nur einige Szenen des betreffenden Films – „Water for Elephants“, eine glänzende Adaption von Sara Gruens Besteller – zu sehen bekommen, aber jetzt sehen wir den gesamten Film! Der Film entfaltet sich und EMPIRE erwartet atemlos die Szene. UNSERE SZENE! Und wartet …und wartet …und wartet. Dann plötzlich, nach immerhin gut 80 Minuten zischt sie vorbei. In der Mitte einer (Film-) Montage. Für ganze... was...10 Sekunden.

Freitag der 18. 2.2011

EMPIRE sitzt mit Pattinson im Hotel „Four Seasons“. Er hat dies kürzlich auch erst bemerkt, während er einige zusätzliche Sprachaufnahmen für den Film gemacht hat.

„Ich dachte ‚Oh!’“, sagt er, seine Schultern zucken in einer Comic-artigen Bewegung. Er seufzt, mit leiser Stimme, „Ich mochte diese Szene sehr…“

Eigentlich sollte gerade Pattinson gar nicht hier sein. Er kennt, mehr als irgendjemand, die Gefahren des Schneideprozesses, wurde er doch komplett aus seinem allerersten Film herausgeschnippelt (mehr dazu später). Aber stattdessen, dank einem schlechten Gewissen, einem Steuerbescheid und einem Buch, von dem er noch niemals zuvor gehört hatte, ist der in Barnes Geborene mit gerade mal 24, einer der größten Deals auf dem Planeten. Auf die Art, wie er das erzählt, hat er sich einfach so durchgewurstelt. Er behautet sogar, dass er durch Zufall zu der Hauptrolle in „Water for Elephants“, seinem bis jetzt größten Wagnis, kam.

Wenngleich er einen Charakter namens Jacob spielt, könnte dieser epische Perioden-Film nicht weiter von den „Twilight“-Filmen entfernt sein, die ihn zum unwahrscheinlichsten Pin-up gemacht haben. Als der Untote Edward Cullen bringt Pattinson den Puls von Teenagern zum Rasen, aber hier, als ein junger Tiermediziner, der nach dem Tod seiner Eltern aus dem Studium geworfen wird, spielt er einen viel orthodoxeren Hollywoodschwarm.
Indem er sich dem Zirkus der Benzini Brothers anschließt, der vom launenhaftigen August Rosenbluth (Waltz) geführt wird, beginnt Jacob die brutale Realität des Lebens auf der Straße in Amerika zur Depessions-Zeit zu erkennen – währenddessen er der wunderschönen Frau des Zirkusdirektors näher kommt, der Pferdereiterin und Akrobatin Marlena (Witherspoon), die von Augusts geißelnder Hand beherrscht wird.

Für jeden anderen Schauspieler wäre solch eine Rolle Teil eines klaren Schlachtplans, eine Entscheidung die Dinge einen Gang höher zu schrauben, das Rampenlicht zu begrüßen, nach Hollywood zu gehen. Pattinson behauptet allerdings, dass dies nicht der Fall war. „Es ist tatsächlich ein preiswerterer Film als irgendeiner der „Twilight“-Filme,“ sagt er leise, „also, gab es nicht dieses riesige Budget, wie man denken könnte, dass er es gehabt hätte. Aber es erscheint so groß, es sieht wie ein großer Schritt (nach vorn) aus, oder so was. Es ist jedoch seltsam. Als ich das erste Mal das Drehbuch las – denn ich hatte nicht so viel Text – dachte ich nur, ‚Oh, okay, ich verstehe es: Ich bin in den Augen der Zuschauer. Es wird ein großes Filmspektakel werden, das nicht ausschließlich auf meinen Schultern ruht…’ “ Er lacht. „Ich war also entspannt deswegen, als ich anfing.“

Also hat er nicht realisiert, dass er den gesamten Film trägt?!

„Ich habe es erst realisiert, nachdem wir schon halb durch waren,“ grinst er. „Ich war jeden einzelnen Tag am Arbeiten. Reese war fast gar nicht da und Christoph kam nur sporadisch. * Ich dachte, `Wie konnte das passieren?!`"

* Achtung, Hollywood! Ironischer, britischer Humoralarm Nr. 1!
Um fair zu Waltz und Witherspoon zu sein, Pattinson spricht subjektiv über ihre jeweiligen Drehpläne in einem Hauptdreh zwischen dem 20.5 und dem 4.8.2010

Wie, in der Tat? In einer Zeit, in der die meisten Stars seines Alters unausstehlich geworden sind, ist Pattinson freundlich, liebenswert und herzlich bescheiden. Sein rötliches Haar ist erkennbar Edwards – er ist direkt vom Set von „Breaking Dawn“ in Baton Rouge (hierher) geflogen – aber seine Kleidung ist unscheinbar, vielleicht eher aus Sicherheitsgründen, denn aus Mode.
(Über die Fanhysterie, die ihm folgt, sagt er etwas rätselhaft: „Ich weiß nun welche Situationen dies provoziert, also vermeide ich es einfach, solche Dinge zu tun.“)

Aber er ist ein Schauspieler, der deswegen jetzt nicht gerade sein Ego Purzelbäume schlagen lässt. Das letzte Mal als Pattinson mit Witherspoon zusammen arbeitete, 2004 in Mira Nairs Adaption von Thackerays „Vanity Fair“, so erzählte er jedem, der zuhörte, über seinen Hollywood - (Auf)bruch - endete er auf dem Fußboden des Schneideraums. Obgleich er den Sohn des Stars spielte.

„Ich hatte keine Ahnung,“ lacht er. „Ich ging zu einer Vorführung und es war total peinlich, weil mein bester Freund den Sohn des anderen Hauptdarsteller-Paares spielte und seine Szene war noch drin. Seine war nahezu angrenzend an meine. Also schaute ich mir seine Szene an und dachte: ‚Hmm, ziemlich gut’ und wartete auf meine.“ Aber sie war nicht da. An ihrer Stelle gab es „eine große, glückliche Hochzeit.“ In Indien. „Die nicht im Buch war,“ bemerkt er ausdruckslos. (er hat einen liebenswerten, trocken Sinn für Humor.)

Sagten sie jemals warum?

„Ich glaube, weil es die letzte Szene war und sie dachten es wäre zu deprimierend,“ zuckt er mit den Achseln. „Aber es war ziemlich witzig, wirklich. Es endete für mich damit, dass ich „Harry Potter“ bekam, weil die Casting-Chefin sich so schuldig fühlte, weil sie vergessen hatte, es mir zu sagen. Ich glaube, ich war die erste Person, die dafür vorsprach. Heutzutage arbeite ich die ganze Zeit. Aber davor… ich meine, bei meiner Karriere vor „Twilight“, welchen Job ich auch immer bekam, ich machte ihn. Ich habe niemals etwas abgelehnt. Es waren noch nicht mal Hauptrollen. Alles mögliche. Nur kleine beliebige Dinge. Und ich mochte es, dies auf dieser Ebene zu tun. Ich überlebte mit dem Geld von „Harry Potter“ so ungefähr drei Jahre. Ich habe drei Jahre damit zugebracht mich zu betrinken. **
Und gerade als ich dabei war, deswegen Pleite zu gehen, bekam ich „Twilight“.

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Ironischer britischer Humoralarm Nr. 2: Das ist ein Scherz!


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Fortsetzung folgt!







@ 26 Sep 2011 10:14 pm
@ 27 Sep 2011 06:44 am
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@ 27 Sep 2011 09:10 pm
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