Rob spricht in einem neuen Interview über
„Eclipse“, „Water for Elephants“, „Bel Ami“ und über sein Treffen mit
David und Victoria Beckham
Insofern du nicht auf einem
anderen Planeten lebst, weißt du sicher, dass der Schauspieler Robert
Pattinson den wunderbaren Vampir Edward Cullen in „Twilight“ und „New
Moon“ spielt. Du weißt auch, dass der nächste Teil der Saga, geschrieben
von der amerikanischen Schriftstellerin Stephenie Meyer, „Eclipse“,
bald in die Kinos kommt, um genauer zu sein am 30. Juni. Jetzt, im
dritten Kapitel der Geschichte, muss sich Bella zwischen dem Vampir
Edward und dem Werwolf Jacob entscheiden. Wahrscheinlich weißt du schon,
in in welche Richtung der Weg
geht.
Wie wäre
es also mit etwas, das du nicht weißt? Wir hatten großes Glück. Wir
haben Robert Pattinson zwei Tage nach seinem 24. Geburtstag in Los
Angeles interviewt, und wir fragten ihn nach seiner Arbeit in „Eclipse“,
was wir von „Breaking Dawn“ erwarten dürfen und wie er mit dem Druck
Ruhms umgeht. Er erzählte auch wessen Fan er ist und warum er
(eigentlich) keinen Platz in der Liste der am Besten gekleideten und
sexiesten Männern verdient
hat.
Zu aller erst (mal),
Happy Birthday! Nun, wie gehst du mit Geburtstagen um, seit du eine
nicht alternde Figur
spielst?
Einen Vampir zu spielen, gibt mir das Gefühl schneller zu
altern, als ich es tatsächlich tue. Denn jedes Mal, wenn ich nach sechs
Monaten ans Set zurückkomme, fragt mich jemand: „Was hast du gemacht? Es
scheint, als wärst du ein Jahr älter.“ Ich bin 24 geworden und fühle
mich wie 35.
„Eclipse“ startet bald. Denkst du die Fans werden überrascht
sein?
„Twilight“ konzentrierte sich mehr auf Edward und Bella und
in „New Moon“ ging es mehr um Jacob. Deshalb ist „Eclipse“ interessant,
denn jeder hat seinen Platz und das Publikum kann Edward, Bella und
Jacob nun im Umgang miteinander
sehen.
Was war für dich dieses Mal die größte Herausforderung bei der
Darstellung von Edward?
Edward erlebt verschiedene Emotionen
in „Eclipse“. In den ersten beiden Filmen, ist er allen gegenüber viel
distanzierter, aber jetzt muss er, statt gleichgültig zu sein, Anteil an
der Welt nehmen, um seine Beziehungen zu
bewahren.
Hast du eine Lieblingsszene?
Ich mag die
Szene, in der Bella denkt, sie betrügt mich mit Jacob und Edward muss
damit klar kommen und verzeiht ihr. Es ist eine der interessantesten
Szenen.
Wie würdest du die Erfahrung beschreiben mit David Slade zu
arbeiten?
Es war spannend, denn David kam zu mir und sagte: „Ich
möchte etwas ganz anderes machen.“ Und ich glaube, das ist ihm gelungen.
Es wird einen großen Kontrast zu den anderen (Filmen)
geben.
Es gibt Gerüchte, dass „Breaking Dawn“ in 3D sein wird, was
denkst du darüber?
Ich sehe mich jeden Tag in 3D (lacht). Ich kann mir den
Film, ehrlich gesagt, nicht mal in 3D vorstellen. Aber ich denke es wäre
cool.
Es bleibt noch ein bisschen Zeit bis die „Twilight Saga“ zu
Ende ist, aber was denkst du, wie es sich anfühlt, wenn alles vorbei
ist?
Zwischen den Filmen vergesse ich
immer, wie sehr ich die Figur mag. Es ist sehr angenehm und ein
Privileg, in der Lage zu sein zu Edward zurückzukehren, meine
Darstellung in jedem Film weiterzuentwickeln und mit ihr zu
experimentieren. Aber es ist schwer über diese ganze Erfahrung zu
nachzudenken. Es ging alles so schnell und wurde in so kurzer Zeit so
groß, es ist wie eine Supernova. Ich denke, ich werde zehn Jahre
brauchen, um das alles zu
verarbeiten.
Weißt du was bis zum Dreh von „Breaking Dawn“ machen
wirst?
Ich habe gerade einen Film namens „Bel Ami“ mit Christina
Ricci, Uma Thurman und Kristin Scott Thomas abgedreht. Und ich stehe
kurz vor Drehbeginn von „Water of
Elephants“.
Und wie sind die Rollen, die du in diesen Filmen
spielst?
In Bel Ami spiele ich einen Pariser, dem jegliches
Einfühlungsvermögen unmöglich ist. Er behandelt jeden schlecht, der ihn
privilegiert, aber am Ende bringt er es zu viel Geld, was meiner Ansicht
nach ziemlich realistisch ist
(lacht).
Und was ist mit „Water for
Elephants“?
Der Film spielt um die Zeit der
Großen Depression und ich spiele einen Typen, der das College hin
schmeißt und sich einem Zirkus
anschließt.
Also arbeitest du tatsächlich mit
Elefanten?
Ja. Es ist eine tolle Geschichte, eine großartige Besetzung,
ein sehr guter Regisseur und ein spektakulärer Film, ohne irgendwelche
Spezialeffekte. Aber eines der Dinge, die meine Aufmerksamkeit erregten,
waren die Elefanten. Ich habe sie kennen gelernt und ich werde mit
ihnen arbeiten, es ist wundervoll. Wusstest du, dass Elefanten
schnurren? Ich habe das herausgefunden.
Durch welche deiner Figuren hast du am meisten gelernt?
Abgesehen von Edward, würde ich
sagen, war es Salvador Dalí in „Little Ashes“. Es hat wirklich die Art,
wie ich die Schauspielerei wahrnehme verändert. Aber ich denke jede
Figur, die ich spielte, definiert in dem jeweiligen Moment meine
Persönlichkeit.
Es scheint, als würdest du ununterbrochen arbeiten. Hast du
irgendwelche Urlaubspläne?
Noch nicht.
Vielleicht nach „Breaking Dawn“, aber ich fühle mich als bräuchte ich
keinen (Urlaub). Dieser Job ist wie Urlaub, oder wenigstens ist es keine
schwere Arbeit. Es ist toll jeden Tag zur Arbeit zu
gehen.
Fühlst du dich jemals
einsam?
Ich denke, seit ich den ganzen Tag arbeite, führe ich eine
Art isoliertes Leben. Die meisten Unterhaltungen, die ich führe, haben
das gleiche Thema und die Leute diktieren mir irgendwie, wie ich mich
verhalten soll.
Du giltst als der berühmteste Schauspieler der Welt. Wie gehst
du mit all dieser Aufmerksamkeit um?
Ich verbringe viel Zeit damit, mich zu
verstecken. Es gibt gute und schlechte Tage, und ich versuche wegen
diesen Dingen nicht durchzudrehen. Aber ich denke, ich versuche die
Arbeit von meinem Privatleben getrennt zu halten und deshalb wurde mein
Ego nicht all zu sehr beeinflusst. Ich komme nicht aus London raus, wenn
es nicht wegen der Arbeit ist, aber das bedeutet nicht, dass ich die
meiste Zeit in Los Angeles verbringe um auf Hollywoodpartys zu
gehen.
Hattest du jemals einen Fanmoment mit jemand
Berühmtem?
Ich saß in einem Restaurant neben David und Victoria
Beckham, als ich das erste Mal nach Los Angeles kam, und habe mich ein
bisschen wie ein Fan
verhalten.
Von wem, David oder
Victoria?
(lacht) Ein bisschen von Beiden. Es war einfach unwirklich
für mich.
Du sagst, der Erfolg ist dir nicht zu Kopf gestiegen. Aber was
ist mit all den Momenten, in denen du als „der am Besten gekleidete“
oder „sexieste“ bezeichnet wirst? Ist das nicht
cool?Ich weiß, dass nächstes Jahr jemand anderer auf der Liste
stehen wird. Eigentlich bringen mich diese Dinge zum Lachen. Heute
Morgen verließ ich das Fitnessstudio und bemerkte auf einmal, dass ich
nicht nur meine alten Trainingsklamotten und meine kaputten Sneakers
anhatte, sondern auch noch schwarze Socken, die man zu einem Zweiteiler
trägt. Ich denke, dass das teilweise das "sexy" und "am Besten
gekleidet" wieder
aufhebt.Was war die
verrückteste Frage, die dir jemals gestellt
wurde?Die Leute fragen mich, ob ich an Vampire glaube, das tue ich
nicht. Jemand hat mich mal nach der Farbe meiner Zahnbürste gefragt und
ich konnte mich nicht
erinnern.Und was war das
verrückteste, dass du jemals über dich gelesen
hast?Das ich der am Besten gekleidete (Mann) sei. Wer das denkt,
hat mich offensichtlich noch nie in Trainingsklamotten
gesehen.***
Die Übersetzung erfolgte von einem englischen
Transcript, die original Magazin-Scans könnt
ihr euch
hier
noch einmal anschauen!