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Rob in Elle Magazine (Frankreich)


Verfasst von Mariana am 16 Apr 2010 | 0 Kommentar/e | Kategorie: News Robert

 Rob in Elle Magazine (Frankreich) 



Robert gab dem Elle Magazine aus Frankreich ein Interview. Die Interviewerin, Alix Girod de l`Ain, erzählt dass sie das Privileg hatte, Rob zu interviewen. Investigativer Journalismus ist gefragt sozusagen, sie hat eine Mission. Ihre Chefs erinnern sie noch einmal an ihren Auftrag: Sie soll sich ruhig während des Interviews auf „Edward aus Twilight“ stürzen.... Danke für die Übersetzung liebe Sarah.
Sie bekommt also ein Zugticket nach London, wo sie ein Treffen mit Robert Pattinson erwartet.
Bevor sie jedoch den Zähnen von Rob Pat verfällt, muss sie sich zunächst vor denen der Freunde ihrer Tochter in Sicherheit bringen, die vor Neid, dass ein so altes Semester dieses Privileg genießen darf beinahe platzen.
Während sie sich im Eurostar mit dem Leben und Werk von Rob Pat beschäftigt, versucht sie sich zu beruhigen. Aber wenn nur 10% der Dinge wahr sind, die über ihn geschrieben werden, muss er komplett verrückt geworden sein. „Vor 18 Monaten kannte niemand dieses englische Ex-Model, niemand glaubte an ihn, nicht einmal seine Mutter, die ihm angeblich einmal geraten haben soll, endlich das Handtuch zu werfen.“
Und dann kam Twilight. „Die Produzenten fanden ihn nicht gut aussehend genug, die weibliche Hauptrolle, die bereits gecastet war, empfand ihn als gar nicht so schlecht. Er wurde genommen.“

Sie berichtet kurz über Twilight, wie viel Geld damit verdient wurde, wie es dazu kam usw. Dann wird einiges über die Rob-Hysterie berichtet, dass er immer wieder mit verschiedenen Frauen in Verbindung gebracht wird und die Gerüchte, die daraus entstehen:

“Ein Privatleben, das genau beobachtet und auseinander genommen wird. Wenn die Zeitschriften dir eine Affäre mit einer Frau andichten, die du noch nie getroffen hast, ist das ein Zeichen.“ Man dichtete ihm sogar eine Verlobung mit Uma Thurman an, bevor er überhaupt die Gelegenheit hatte, ihr nur einmal die Hand zu schütteln. Die Konsequenz: Er kann nicht einmal mehr ein Bier trinken gehen, selbst nicht mit Mütze, selbst nicht bei Nacht. Das letzte Mal als er das versuchte, in NY, wurde er bei einem Gedränge beinahe verletzt.


Dann geht es um die Pressevorführung von RM, was die Interviewerin alles unterschreiben musste, dass sie absolutes Stillschweigen bewahren muss über die Handlung, den Cast, die Musik etc. und ihr u.a. ihr Handy und ihr Tonbandgerät abgenommen wurde.

Weiterhin wird nun kurz die Handlung des Films RM beschrieben (...)
Die Interviewerin schreibt, das Ende des Films lässt einen im Sessel "kleben" und sie lobt Pierce Brosnan und Lena Olin als Eltern von Rob. Und zwei Stunden Rob Pat „sitzend, stehend, liegend, von vorne, der Seite, nackt“ seien allemal besser als das Gleiche mit, zum Beispiel Eric Besson.

Dann berichtet sie von der Viertelstunde Interview in der Suite im Dorchester (vorher bekommt sie die üblichen Hinweise, welche Fragen erlaubt sind und welche nicht):


„Rob betritt den Raum, groß, mager und hat einen Bart wie ein Einsiedler. Ich bin kurz davor, die Rückzahlung meines Zugtickets zu fordern... Nein, ich übertreibe.

Er riecht gut und hat eine glatte Haut (unter dem Bart), die Augen lebendig/ leuchtend, die Haare unterschiedlich schattiert, die Lippen ein schönes Dunkelrot. Und obwohl alles so perfekt an ihm ausschaut, sieht er auch etwas mitgenommen/ müde/ kaputt aus.
Ich erzähle ihm von einer 37-jährigen Bekannten, mit drei Kindern, die sechs Mal heimlich Twilight gesehen hat.
Rob antwortet darauf sehr schnell, dass er dafür nix kann, dass es nicht sein Verdienst sei.
Mir fällt auf, was schon anderen vorher mir auffiel: wie bescheiden er ist. Er geht auf solche Aussagen nicht etwa auf kokette Art und Weise ein, sondern eher mit einem höflichen Erstaunen. Für ihn ist Twilight das Phänomen, nicht er selbst.
Verschieden Rollen zwischen den Verfilmungen der Twilight-Serie anzunehmen, wie etwa RM während Twilight 2 und 3, hilft ihm, das Ganze zu relativieren.
"Teilweise hatte ich nur einen Tag Pause zwischen den Dreharbeiten, ich hatte nicht einmal Zeit inne zu halten und mich zu fragen "Was passiert mir hier eigentlich?"
"Der Erfolg hat dich also noch nicht verrückt gemacht?"
"Nein, jedenfalls nicht soweit ich beurteilen kann!" antwortet Pattinson.
"Keine zerstörerischen Neigungen?"
"Ähn, nein, ich glaub nicht. Sehen Sie, ich hab die gleichen Kumpels seitdem ich 12 Jahre alt bin. Es sind eher sie, die manchmal Probleme haben, diesen ganzen...Zirkus um mich herum zu ertragen. In Cannes waren wir gemeinsam im Hotel und eine ganze Reihe Paparazzis erwartete mich in der Halle, sie waren aggressiv. Meine Freunde hätten sie am liebsten zusammengeschlagen. Ich war derjenige, der sie beruhigen musste. Es ist witzig, ab einem bestimmten Grad der Bekanntheit, verliert man das Recht gemein zu jemandem zu sein. Wenn man weiterhin fies sein will, muss man das heimlich tun", amüsiert er sich.
"Also würdest du niemals jemanden in der Öffentlichkeit angreifen?"
Patz zieht eine Augenbraue hoch, überrascht, dass jemand den Eurotunnel durchquert um ihm eine so dämliche Frage zu stellen.
Als „Sklave“ meiner Arbeit hake ich dennoch nach: " Auch nicht, wenn man dir sagt es zu tun?"
Und da hat es Rob Pat satt.
Aber da er ein netter Junge ist, lächelt er dennoch und fragt: "Haben Sie nicht Lust, über den Film zu sprechen?"

Also beginnen wir über RM zu sprechen. Die Rolle des wütenden Tylers hat ihn angesprochen.

"Ich erinnere mich als ich 19 Jahre war, da hatte ich diese unkontrollierte Wut in mir."
Dann erinnert er sich an das ganze Vorsprechen, bei denen er nie berücksichtigt wurde. Er sagt: "Eines der guten Dinge am Erfolg ist, dass, die Castings/Vorsprechen, im Moment, vorbei sind für mich." Bei dem "im Moment" muss ich lächeln.
"Ein anderer Vorteil..", sagt er "...ist die Möglichkeit die Figur in einem Film zu "überarbeiten/ auszuarbeiten" während man mit dem Regisseur arbeitet. Durch Allen Coulter konnte ich die Komplexität der Rolle erweitern. Und für einen Schauspieler ist es beinahe, als würden einem Flügel wachsen, wenn einem der Regisseur sagt: "Mach es so wie du meinst!“

Dann spricht er seelenruhig mit mir über die hübsche Emilie de Ravin, mit der ihm, natürlich, eine Affäre angedichtet wurde. „Sie ist super. Eigentlich war sie das Gegenteil des Mädchens in der Rolle (der Ally), aber nachdem wir sie gesehen hatte, wussten wir, „das ist sie.“

Ich frage ihn, ob es beunruhigender für einen Schauspieler ist, Pierce Brosnan als Vater oder Lena Olin als Mutter zu haben. Doch Rob tappt nicht in meine Falle und antwortet, dass niemand zwischen seinen Vater oder seiner Mutter entscheiden zu haben sollte.
Aber er erinnert sich, Tränen in den Augen bei einer extrem schwierigen/anspruchsvollen Szene von Lena gehabt zu haben. Und auch, dass er viel von Pierce gelernt hat.
„Er ist ein genialer Schauspieler, so elegant. Und im wahren Leben ist er genauso. Er hat da so einen Trick, sich nicht in der Öffentlichkeit nerven zu lassen. Einen Abend als wir in einem Restaurant waren, haben ihn alle angestarrt. Also ist er zu den Leuten gegangen, hat ihnen die Hand gegeben, einem nach dem anderen und gesagt „Hallo, ich bin Pierce, wie geht’s?“ Und auf einen Schlag wagte niemand mehr ihn anzustarren.“

Da geht mit mir wieder etwas durch (frei übersetzt): „Und du hast nie versucht, das Gleiche zu machen? Losgehen, die Leute ein wenig „anzugreifen/ bloßzustellen“, um das Eis zu brechen?“

Robert guckt auf seine Füße.
Ok, ok, ok. Ich frage ihn, von welcher Rolle er in der Zukunft träumt. Dracula? Fast unbeholfen lacht der junge Mann. „ Nein. Ich möchte wirklich gern einmal Ödipus spielen.“
Ich falle fast aus meinem Sessel. „Du meinst damit...ein körperliches Verhältnis mit einer Frau, die viel älter ist, in einem gewalttätigen Umfeld...“ Ich neige den Kopf zur Seite und grinse ihn an.
Patz schenkt mir ein Lächeln zurück, fährt aber unbeirrt fort. „In der Tat ist die Geschichte von Ödipus viel mehr als das. Nur wenige Leute kennen die ganze Geschichte und es wäre eine sehr besondere Rolle. Es gibt alles in dieser Sage: Liebe, Action, Innigkeit/ Zärtlichkeit, Tragödie...Alles.“

Der Presseagent kommt herein und maunzt: „Letzte Frage“.

Ich frage Robert Pattinson ob er eine spezielle „Message“ für die Franzosen hat.
„Ich hoffe, der Film gefällt ihnen, aber ich bin sehr zuversichtlich. Weil man wirklich versucht hat, sich einem Familiendrama anzunähern, wie sie auch hier bei euch gedreht werden...Und außerdem, die Franzosen sind immer total nett zu mir“, schließt er ab, fast ein wenig verwundert.
Ich schaue mit diesen jungen Mann lange nachdenklich an.
Und ich sage mir, dass es sehr schade ist, dass meine „Mission des Tages“ missglückt ist, weil ich ihn sehr gern gebissen hätte.“

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